Freitagstextersiegerehrung

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So, diesmal also ohne Fotofinish. Ein ganz normaler Sieg für ein ganz normales Foto. Mich beschleicht ja der Verdacht, dass die vorige Runde doch kein Weihnachtsmüdigkeits- Jahresendzeitstimmungskommentartief gewesen ist, sondern, dass irgend etwas mit dem Foto war. Vielleicht roch es schon nicht mehr so gut.

Naja, wie dem auch sei. Katzen gehen immer, außer zum Abendbrot. Die Siegerehrung fällt kurz und schmerzlos aus. Bei zwei Einträgen außer Konkurrenz bleibt ja auch nicht mehr so viel übrig:

Also, der erste und Siegerplätz geht an, tata, frauhemingistunterwegs

Herzlichen Glückwunsch!

Glückwünsche und Dank fürs Hierherverirren und Mitspielen gehen auch an La-Mamma (ich gebe zu, ich verirre mich mittlerweile auch selten nach Twoday), Jules van der Ley, Dieter Schlabonski und Hele.

 

 

 

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Freitagstexter

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Der hochgeschätzte Kollege Trittenheim hat in seiner Redaktion entschieden, dass ich den Pokal zurückbekommen  soll. Er war ihm nicht blank geputzt genug, munkelt man hinter vorgehaltener Hand, und nun soll er hier mitsamt den 2437 Karpfen eine zweite Politur erfahren. Ha, das hat er sich so gedacht. Ich gehe weder zum Putzen noch zum Lachen in den Keller. Viel lieber verseuche ich das Internet mit schnödem Katzencontent und versuche den Pokal alsbald wieder loszuwerden.

Also, die Regeln: Ich stelle das Bild hinein und die geschätzten Kommentatoren kommentieren – Reime, Lieder, Geschichten, Anekdoten, Schwänke usw. – was auch immer das Kommentarfeld zu füllen vermag, nimmt am Wettbewerb um den schönen Freitagstexterpokal teil. Wichtig ist, dass ein Absender dabei ist, möglichst eine Blogadresse. Einsendeschluss ist der 15.01.2019 23:59 Uhr. Danach schickt sich die hiesige Blogredaktion an, den Gewinner auszupreisen. Allen Teilnehmern wünsche ich nun mit der unter Bloggern allseits bekannten Grußformel „Tastenhau!“ viel Erfolg für die Sache.

 

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Freitagstextersiegerehrung

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Tja, es hat nun doch ziemlich lange gedauert, aber immerhin können wir den leidigen Wettbewerb um den besten Kommentar nun wieder in Fahrwasser bringen, wo die Leute noch wissen, wie das mit dem Kommentieren geht. Aber vielleicht wollte ja auch einfach mir keiner zu nahe treten und das ausgewählte Bild war Scheiße. Kann auch sein, ich weiß es nicht, wer weiß das schon.

Mein guter Freund aus dem Hause Trittenheim hat mich nun aber doch noch gerettet und den einzigen Kommentarvorschlag für den Sieg abgegeben, sodass ich im Sinne des mittlerweile aus der Mode gekommenen Fussballfinishs (siehe: Golden Goal) Herr Trithemius zum Sieger küre. Herzlichen Glückwunsch.

 

Am Freitag dem 04.01.2019 findet demnach der erste Freitagstexter des Jahres 2019 statt und zwar genau hier.

Freitagstexter – Update

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Update: Ich habe noch einmal nachgesehen, die Kommentarfunktion ist nicht kaputt. Weil es nun bis zur Deadline keine Kommentare gab, wird schlicht verlängert, bis ein/e Sieger/in gekürt werden kann.

Herzlich willkommen zum diesfreitagigen Freitagstexter. Die Regeln sind, dass alles, was in einen Kommentar passt, erlaubt ist. Siegerehrung ist bekanntlicherweise am Mittwoch, weshalb am Dienstag um 23:59 Uhr der Stecker gezogen wird. Die Teilnahme muss zwingend bis dahin erfolgt sein. Kein Schubsen, Treten, Umsichschlagen. Es dürfen alle.

Viel Spaß nun mit dem folgenden Schnappschuss wünscht Ihnen Ihr Spraakvansmaak.

 

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P.S. Mein Dank geht natürlich an den Herrn mit dem Gürtel, ohne den dies gar nicht möglich gewesen.

behelligen

behelligen: In dem seit dem 20. Jh. kaum mehr gebräuchlichen Verb stecken zwei mhd. Adjektive, die sich semantisch  widersprechen: hel für „schwach, matt“, woraus sich zuerst das Verb helligen „ermüden“ abgeleitet hat, das später durch die Präfixbildung „behelligen“ ersetzt wurde; bzw. hel für „tönend, licht, glänzend“, demzufolge neueste etymologische Studien auf eine Renaissance des Verbs in Verbindung mit der Benutzung von Smartphones schließen: jmd. behelligen: zu nachtschlafender Zeit Text-, Bild- oder Sprachnachrichten versenden.

Fundsachen (5)

An dieser Überschrift kann ein ausgewachsener Stadtaffe schon gehörig was zu knabbern haben. Mit dem Bild darunter allerdings, das auf den ersten Blick so gar nicht zur Überschrift passen mag, sind wahrscheinlich sogar Stadtphilosophen überfordert. Ich habe deshalb gar nicht erst versucht, die Komposition zu deuten, sondern lasse jedes für sich wirken. Überhaupt sollte man beim Glumm alles für sich wirken lassen – schön langsam versteht sich.

Gefangener

gefangener.jpg

Information: Ein weißer Zettel in A4-Format, quer auf eine Hauswand geklebt, dreifarbig gestaltet. Auf einen grünen Schriftzug folgt eine rote Aufzählung, rechts oben prangt ein blaues Gesicht.

 

Zitat:                           Wievieler Dinge

                                    wegen macht der

                                   Mensch sich zum

                                  Gefangenen und

                                   zum eigenen Sklaven

                                   z.B. Geld, Macht, Vergnügen usw.

 

Kommentar: Heute einmal ganz philosophisch: Die beispielhafte Beantwortung der gestellten Frage am Ende des Textes impliziert, dass es gar nicht so sehr um die Zahl geht, sondern um das Benennen der Dinge, worumdessen sich der Mensch zum Gefangen und zum eigenen Sklaven macht. An der Frage wie auch an der beispielhaften Antwort ist gar nichts zu bemängeln. Allerdings könnte sich die Gestaltung des Zettels auch ganz anders ausnehmen. Wünschenswert wäre hier eine Form des Abreißzettels, quer zum restlichen Schriftbild, entweder leicht perforiert oder gleich zugeschnitten, so dass vorbeikommende Fußgänger sich an ihnen bedienen könnten. Stellen Sie sich einmal vor, da fehlten bereits die Hälfte der Zettel. Die Leute kämen aus dem Nachdenken gar nicht mehr heraus. Was könnte auf den fehlenden Schnipseln gestanden haben? Sex vielleicht? Anerkennung? Selbstwert? Neugier? Wir könnten den Passanten dazu zwingen, über die Frage nachzudenken. Auf einer ganz persönlichen Ebene. Am Ende bliebe womöglich kein Abreißzettel mehr übrig, Vorübergehende müssten sich immer fragen, ob da nicht vielleicht eine Telefonnummer, Internetadresse hinterlegt gewesen ist, ob es vielleicht noch Zettel mit Schnipseln gibt, die mehr verraten. Plötzlich tigern Menschen durch die Wohnviertel und suchen Zettel an Hauswänden, nur weil sie Angst haben, etwas verpasst zu haben, Geld womöglich, Macht oder Vergnügen. Ein Potpourri an Möglichkeiten.

Das Wort „worumdessen“ habe ich übrigens frei erfunden. Das gibt es nicht.