Ahung

wort-für-wort-steffen03Ahung. Ich habe keine Ahnung, weshalb ich das Wort „Ahnung“ ausschließlich so falsch schreibe, wenn ich es falsch schreibe, aber es wird damit schon etwas auf sich haben. Deshalb nehme ich diesen Verschreiber in meine Hall of Fame der Verschreiber auf. Ich habe absichtlich Verschreiber geschrieben, weil es sich zwar um ein orthografisches Problem handelt, dieses aber wider besseren Wissens zustande kam und nicht vergleichbar ist mit einem Fehler wie „Mädchen“ mit „t“ zu schreiben.

Ahung. Was ist eine Ahung? In vielen Fällen von Fehlern, in den meisten sogar, die sich für länger in elektronisch geschriebenen Texten halten, ist ein Verschreiber etwas, das trotz eines offensichtlichen Fehlers richtig zu sein scheint. Wenn Sie zum Beispiel statt „ein“, was Sie ursprünglich schreiben wollten „dein“ schreiben, so merkt selbst das intelligenteste Schreibprogramm nicht, dass Ihre Finger die Taste „e“ auf Ihrer Tastatur nicht allein getroffen haben. Das Gleiche könnte Ihnen auch mit dem „s“ passieren. Fehler, die vielleicht erkannt werden, böten die Buchstaben „r“, „f“ und „w“, alles direkte Nachbarn des „e“ auf Ihrer Tastatur. Aber auch diese Wörter gibt es alle, so dass nur eine intelligente Fehlersuche diesen Mangel im Text erkennen kann.

Mit Ahung verhält es sich anders. Ahung bemerkt jedes Schreibprogramm sofort. Das Wort „Ahung“ steht nicht im Duden. Die Wortbestandteile, das große „A“ und das „h“ sowie die Endung „ung“ deuten zwar ein Substantiv an, das entweder eine Sache, einen Vorgang oder einen Zustand beschreibt, weil die Endung „-ung“ genau solche Substantive produziert. Da es sich aber bei „Ah“ weder um ein Substantiv noch um ein Verb handelt, bleibt die Verbindung scheinbar nutzlos, denn andere Verbindungen als die genannten, also mit Substantiven und Verben, lässt „ung“ im Regelfall nicht zu.

„Ah“ ist eine Interjektion, Wikipedia zufolge würde ich „Ah“, obwohl es dort nicht explizit genannt wird, zu den Symptominterjektionen zählen. Es ist ein Ausruf, den Allgemeinmediziner regelmäßig einfordern oder der uns selbst bei angenehmer Empfindung oder vielleicht sogar angenehmer Überraschung überfällt. Wenn wir diese beiden Wortbestandteile kombinieren entstünde so etwas wie die Zustandsbeschreibung oder Äußerung einer angenehmen Empfindung oder Überraschung oder – das wäre kontextabhängig – ein Ausdruck zur Beschreibung einer medizinischen Untersuchung. Tja, obwohl es das Wort Ahung gar nicht gibt, können wir damit plötzlich etwas anfangen. Zumindest ich bin angenehm überrascht.

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Glaubig

wort-für-wort-steffen03Vorweg bitte ich zu entschuldigen, dass es mir nicht möglich war, auf sämtliche Fachausdrücke aus der Sprachwissenschaft zu verzichten. Es handelt sich bei diesem fantastischen Wort um ein sehr junges Geschöpf, wenn nicht sogar nur um einen der feuchten Erde entsprungenem Keim deutscher Wortfindung*, weshalb eine möglichst genaue, in diesem Fall bislang sogar einzigartige Klassifikation vorgenommen werden muss. Ich fühle mich deshalb geehrt und gleichzeitig in die Pflicht genommen, der erste Taxonom des Wortes glaubig zu sein.

Das Wort glaubig darf nicht mit dem Wort gläubig verwechselt werden. Es teilt sich mit diesem nicht nur einen sehr ähnlichen Wortstamm, der es in Zeiten der digitalen Kommunikation unheimlich schwer macht, es überhaupt ausfindig zu machen. Darüber hinaus sind auch die semantischen Unterschiede lediglich auf der Wortartebene zu unterscheiden. Gläubig ist ein Adjektiv. Als gläubig bezeichnen wir Menschen, die sich dem Faktischen gegenüber verschließen und lieber auf ihr Gefühl vertrauen. Bei glaubig liegt dem Ganzen nicht unbedingt nur ein Gefühl zugrunde. Vielmehr ist es eine Art von Wahrscheinlichkeit mit subjektiven Einschlag, die damit ausgedrückt werden soll.

Glaubig ist ein Adverb. Es übernimmt die Funktion eines sogenannten Satzadverbials und lässt sich in seiner Bedeutung durchaus mit dem Satzadverbial wahrscheinlich übersetzen. Wie oben bereits angedeutet hat es im Gegensatz zu wahrscheinlich allerdings eine subjektive Komponente, die sich auf die richtige Verwendung innerhalb der grammatischen Regeln auswirkt. Dazu ein Beispiel:

a) Gernot geht in die Schule.
b) Gernot geht wahrscheinlich in die Schule.
c) Gernot geht in die Schule wahrscheinlich.
d) Wahrscheinlich geht Gernot in die Schule.
e) In die Schule geht Gernot wahrscheinlich.

Ausgehend von Satz a bilden alle weiteren Sätze Modifikationen, die den Sachverhalt der Aussage abschwächen. Die unterschiedlichen Stellungen des Wortes wahrscheinlich ergeben sich aus den unterschiedlichen Fokussierungen, die wir vornehmen, die wiederum kontextabhängig sind. Was in Satz a noch Gewissheit war, wird in den folgenden Varianten eine Möglichkeit, deren absolute Menge an Möglichkeiten unbegrenzt, sich aus dem uns unbekannten Kontext heraus jedoch auf den Schulweg eingrenzen lässt. Vielleicht hat Gernot seine Schultasche dabei. Womöglich ist Gernot aber auch älter als sieben Jahre oder sieht zumindest danach aus, so dass die generalisierende Aussage, Gernot sei ein Schulkind, zutreffen mag. Wir wissen es nicht. Das ist aber auch völlig egal, ob Gernot in die Schule geht oder zum Bäcker. Das ist hier nicht der Punkt. Schauen wir uns die Sätze b-e einmal mit dem Satzadverbial glaubig an. Sprechen Sie die Sätze bitte laut aus und achten Sie dabei auf die richtige Aussprache von –ig. Insbesondere Eigner des hessischen Dialektes sollten hier auf den Trick zurückgreifen, sich das –ig am Ende des Wortes als ein –ich vorzustellen:

b) Gernot geht glaubig in die Schule.
c) Gernot geht in die Schule glaubig.
d) Glaubig geht Gernot in die Schule.
e) In die Schule geht Gernot glaubig.

Die einzige Variante, die sich unserem innewohnenden Sprachgefühl verschließt, ist die Variante d. Da glaubig über eine im Wortsinn beinhaltete Subjektivität verfügt, wäre es sozusagen doppelt gemoppelt, wenn wir die Fokussierung genau auf diese subjektive Sicht legen, nämlich, dass wir glauben, Gernot ginge in die Schule. Vielleicht wird dies in ferner Zukunft einmal möglich sein, so wie es mittlerweile ja auch möglich ist, mit weil eingeleitete Nebensätze mit Verbzweitstellung auszudrücken. Bislang konnte dieses Verhalten bei der Verwendung von glaubig jedoch nicht beobachtet werden.

Was bisher ebenfalls noch nicht feststellbar war, ist die Verwendung des Wortes als Adjektiv, so wie es bei wahrscheinlich durchaus möglich ist. Der wahrscheinliche Sieger ist denkbar, während der glaubige Sieger dämlich klingt. Noch! Wer weiß, was unsere Kindeskindeskindeskinder dazu denken werden.

Die Orthographie des Wortes glaubig hat sich nicht zuletzt aufgrund der anfangs nur mündlichen Verwendung des Ausdrucks relativ schnell eingebürgert. Die Schreibweise mit –ich am Ende wäre denkbar, konnte sich jedoch, nachdem die Schwelle vom Mündlichen ins Schriftliche überschritten war, nicht mehr durchsetzen. Dies verdanken wir wahrscheinlich den gut ausgebildeten Deutschlehrern, die unseren Kindern schon von früh an eintrichtern, dass ein –ich nur bei vorherigem –l, wie zum Beispiel bei herzlich, wahrscheinlich, höflich usw., zu schreiben ist, während alle anderen Konsonanten die Endung –ig fordern (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Am Ende noch ein paar wenige Worte zur Etymologie. Die Zusammenziehung aus dem Verb glauben und ich, die im Verlaufe ihrer Jahrhunderte währenden Verwendung – immerhin befinden wir uns am Ende der sogenannten Glaubensepoche – von glaube ich zu glaub‘ ich und dann zu glaubig wurde, trifft gerade in Bezug auf das Ende der soeben angesprochenen Epoche des Glaubens den Geist der Zeit. Noch sind wir nicht bereit, auf den Glauben zu verzichten, aber die Vereinfachung der Redewendung „glaube ich“ zu glaubig ist keine reine Notwendigkeit, die von den Sprechern des Deutschen ausgeht. Sie kündigt auch einen Zeitenwechsel an, denn mit dieser Vereinfachung schwindet auch die Macht des Glaubens. Vielleicht ist in zweitausend Jahren das Wort glaubig die einzige Brücke, die wir noch besitzen, um uns der Semantik des Glaubens überhaupt nähern zu können.

 

*Siehe auch: Hans Magnus Enzensberger, Windgriff

Gelungene Integration am Beispiel Mauer

wort-für-wort-steffen03Heute soll es einmal um den harten und steinigen Weg der Integration gehen, der Integration von Fremdwörtern. Fremdwörter sind Wörter, die aus anderen Kulturkreisen, mindestens aber aus anderen Sprachen in unseren gemütlichen Sprachschatz eindringen und dort für einigen Wirbel sorgen. Das läuft nicht immer reibungslos ab, ist mühsam und oft nicht erfolgreich.

Diese Integrationsprozesse werden im Übrigen nicht einfach so hingenommen, sie erfahren immer wieder Ablehnung durch bestimmte Gruppen in der Bevölkerung, darauf kommen wir noch zu sprechen. Häufig jedoch überwiegt der Nutzen, den die Integrationswilligen davon haben, und damit meine ich nicht nur das zu integrierende Fremdwort, sondern vor allem diejenigen, dessen Sprachschatz sich durch die Einführung solcher Wörter erweitert, ja bereichert.

Als Beispiel einer gelungenen Integration dient uns heute das Wort Mauer. Im Gegensatz zum Zaun, welches in der heutigen Integrationsdebatte immer mal wieder auftaucht, handelt es sich bei der Mauer nicht um ein Erbwort. Erbwörter sind Wörter, deren Historie weit zurück verfolgbar ist, bis hin zu einer indoeuropäischen Wurzel. Sie gehören zum sogenannten Erbwortschatz unseres lexikalischen Systems, also dem gesamten Wortschatz, auf den wir zurückgreifen.

Man sieht es der Mauer nicht an, das Wort sieht aus wie ein typisches, deutsches Wort, es verfügt weder über besondere Laute, die es bei uns nicht gibt, wie zum Beispiel in Garage. Es trägt eine Endung wie sie viele urdeutsche Wörter besitzen, wie zum Beispiel Trauer oder Dauer. Es dekliniert sich unauffällig, es ist vollständig integriert, könnte man sagen. Aber es ist eben kein Erbwort.

Die Mauer gab es im alten Germanien nicht. Erst die Römer führten diese Bauweise ein, indem sie die aus Stroh und Lehm gebaute Wand durch Gestein ersetzten. Die Germanen schauten sich das ab, und weil sie keinen eigenen Begriff dafür hatten, übernahmen sie nicht nur die äußerst stabile Bauweise, sondern auch gleich noch das Wort dafür. Murus heißt es im Lateinischen und daraus wird mura im Althochdeutschen (Längenzeichen und Betonungen habe ich zur besseren Lesbarkeit weggelassen).

Doch wieso nahmen die Germanen nicht das Wort Wand, um damit auszudrücken, was sie meinen? Schließlich geschieht dies heute durchaus, insbesondere für Teile eines Hauses. Weil die Wand ursprünglich von Winden kommt und mit dem Gewundenen, Geflochtenem einer Wand hat die Mauer nun wirklich nichts gemein. Heute wissen das nur noch wenige und plötzlich ist Wand ein durchaus gängiges Synonym für Mauer. Dem alten Germanen wäre dies wahrscheinlich nicht in den Sinn gekommen.

Die alten Germanen hätten sich allerdings auch sehr gewundert, was aus ihrer Sprache heute geworden ist. Die Sprachwissenschaft beschäftigt sich ja von Haus aus eher mit dem Weg zurück, weshalb es nicht schwer gefallen ist, den Begriff Mauer mit dem latein. murus, dem ahd. mura, dem mittelhochdeutschen mure bzw. muer zu der heutigen Mauer zurückzuverfolgen. Die Veränderungen, die das ahd. mura dabei auf sich genommen hat, sind auf Integrationsbemühungen zurückzuführen, die auf den ersten Blick nicht von ihm selbst ausgingen, sondern von seiner neuen Umgebung der ahd. Sprache von ihm abverlangt wurde. Es hat sie aber mitgemacht.

Bei der Mauer war das ein Sprachwandel von großer Anstrengung, den nicht nur das Fremdwort mura durchmachen musste, sondern dem auch alle anderen Wörter des Althochdeutschen unterlagen. Da schwächt sich der unbetonte Schlussvokal von a zu e ab, das Geschlecht wird weiblich, dann kommt noch eine Lautverschiebung, Diphthongierung, die Flexion wird der von Erbwörtern wie Trauer angepasst, erste Ableitungen wie mauern entstehen, neue Bedeutungen werden hinzugefügt, das Substantiv Mauer wird groß geschrieben und, und, und. Wie ein altes Schifferklavier wurde das Wort zusammengepresst und auseinander gezogen, bis es zu dem wurde, was wir heute kennen und dem wir nicht mehr ansehen, woher es einmal kam.

lat. murus > ahd. mura > mhd. mure > mhd. mur > fnhd. muer > heute Mauer

Dieser Prozess hat mehr als tausend Jahre gedauert. Das geht nicht von jetzt auf gleich. Das klappt nicht immer und oft gibt es Widerstände, Sprachpuristen zum Beispiel. Ihnen muss man aufmerksam zuhören, denn nicht alles, was sie an Einwänden vorbringen, ist als dumm oder reaktionär abzutun. Manches erschließt sich erst viel später, manches ist sogar sinnvoll, schöpft aus dem Vollen der vielen Möglichkeiten, die unsere Sprache ohnehin bietet.

Man denke dabei nur einmal an den Sprachpuristen Joachim Heinrich Campe und seinem Wörterbuch von 1801 und 1813. Das Kompositum Festland für das Fremdwort Kontinent ist heute unhinterfragter Bestandteil des deutschen Wortschatzes. Anderes hat sich nicht durchgesetzt, wie zum Beispiel Urgemenge für Chaos. Und über manches, was einst nicht in die Zeit gepasst hat, lohnt es sich heute noch einmal nachzudenken, wie zum Beispiel den damaligen Versuch den Soldaten durch Menschenschlächter zu ersetzen. Nicht weil der Begriff jetzt besser passen könnte als einst, sondern einfach aus einer pazifistischen, grundsätzlich zivilisierteren Grundhaltung heraus, der wir uns ja immer wieder gegenseitig versichern, deren Fortschritt wir uns gerne auf die Fahnen schreiben, der uns von den „Wilden“ unterscheidet.

Heute ist aus dem Fremdwort Mauer längst ein Lehnwort geworden, das heißt, es ist dem Kern unseres lexikalischen Systems, dem Erbwortschatz, erheblich näher gekommen. Der Unterscheidung zwischen Lehnwortschatz und Erbwortschatz ist häufig nur noch mit Hilfe der Etymologie auf die Schliche zu kommen. Das ist aber keineswegs bedauerlich.

Kontaktanzeige

kontaktanzeige

Information: Karton unter Folie, handschriftlich beschrieben in den Farben weiß und schwarz. In einem alten Plakatrahmen aufgeklebt mit schwarzem Klebeband.

 

Zitat:

DU (m, dunkle Haare, Sporttasche)

hast mich (m, blond, schwarze Mütze)

angegrinst, als ich mit einer Freundin

auf der Limmer Höhe (Tedi)

saß (Mittwoch 10. Oktober 20:00/21:00 Uhr)

Würde dich gern nochmal sehen…

Email:…

 

Kommentar: Kontaktanzeigen im öffentlichen Raum haben grundsätzlich etwas leicht Verzweifeltes an sich, selbst wenn sie so unbeschwert daherkommen wie diese hier. Der Kontaktanzeige müssen nämlich reifliche Überlegungen vorausgegangen sein, wie z.B.: galt das Lächeln mir? Habe ich gerade etwas Dummes gemacht oder war dies einer dieser verschwörerischen Momente, bei denen man spürt, mit seinem Gegenüber auf einer Wellenlänge zu sein?

Was dabei gedanklich alles ablaufen kann, lässt sich in etwa so beschreiben, wie die kleine Geschichte von dem Hammer des Herrn Watzlawick. Da beschließt ein Mann ein Bild aufzuhängen, und weil er keinen Hammer hat, will er sich diesen von seinem Nachbarn leihen. Ende vom Lied ist, dass er zum Nachbarn geht und diesem an den Kopf wirft, den Scheiß-Hammer gar nicht zu wollen. Wer meine assoziative Verzweiflung spürt, kann vielleicht nachvollziehen, weshalb ich von der Idee, Kontaktanzeigen in den öffentlichen Raum zu kleben, eher nicht so begeistert bin. Aber vielleicht liege ich ja auch so richtig falsch, wer weiß…

Freitagstextersiegerehrung

freitagstexter

So, diesmal also ohne Fotofinish. Ein ganz normaler Sieg für ein ganz normales Foto. Mich beschleicht ja der Verdacht, dass die vorige Runde doch kein Weihnachtsmüdigkeits- Jahresendzeitstimmungskommentartief gewesen ist, sondern, dass irgend etwas mit dem Foto war. Vielleicht roch es schon nicht mehr so gut.

Naja, wie dem auch sei. Katzen gehen immer, außer zum Abendbrot. Die Siegerehrung fällt kurz und schmerzlos aus. Bei zwei Einträgen außer Konkurrenz bleibt ja auch nicht mehr so viel übrig:

Also, der erste und Siegerplätz geht an, tata, frauhemingistunterwegs

Herzlichen Glückwunsch!

Glückwünsche und Dank fürs Hierherverirren und Mitspielen gehen auch an La-Mamma (ich gebe zu, ich verirre mich mittlerweile auch selten nach Twoday), Jules van der Ley, Dieter Schlabonski und Hele.

 

 

 

Freitagstexter

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Der hochgeschätzte Kollege Trittenheim hat in seiner Redaktion entschieden, dass ich den Pokal zurückbekommen  soll. Er war ihm nicht blank geputzt genug, munkelt man hinter vorgehaltener Hand, und nun soll er hier mitsamt den 2437 Karpfen eine zweite Politur erfahren. Ha, das hat er sich so gedacht. Ich gehe weder zum Putzen noch zum Lachen in den Keller. Viel lieber verseuche ich das Internet mit schnödem Katzencontent und versuche den Pokal alsbald wieder loszuwerden.

Also, die Regeln: Ich stelle das Bild hinein und die geschätzten Kommentatoren kommentieren – Reime, Lieder, Geschichten, Anekdoten, Schwänke usw. – was auch immer das Kommentarfeld zu füllen vermag, nimmt am Wettbewerb um den schönen Freitagstexterpokal teil. Wichtig ist, dass ein Absender dabei ist, möglichst eine Blogadresse. Einsendeschluss ist der 15.01.2019 23:59 Uhr. Danach schickt sich die hiesige Blogredaktion an, den Gewinner auszupreisen. Allen Teilnehmern wünsche ich nun mit der unter Bloggern allseits bekannten Grußformel „Tastenhau!“ viel Erfolg für die Sache.

 

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Freitagstextersiegerehrung

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Tja, es hat nun doch ziemlich lange gedauert, aber immerhin können wir den leidigen Wettbewerb um den besten Kommentar nun wieder in Fahrwasser bringen, wo die Leute noch wissen, wie das mit dem Kommentieren geht. Aber vielleicht wollte ja auch einfach mir keiner zu nahe treten und das ausgewählte Bild war Scheiße. Kann auch sein, ich weiß es nicht, wer weiß das schon.

Mein guter Freund aus dem Hause Trittenheim hat mich nun aber doch noch gerettet und den einzigen Kommentarvorschlag für den Sieg abgegeben, sodass ich im Sinne des mittlerweile aus der Mode gekommenen Fussballfinishs (siehe: Golden Goal) Herr Trithemius zum Sieger küre. Herzlichen Glückwunsch.

 

Am Freitag dem 04.01.2019 findet demnach der erste Freitagstexter des Jahres 2019 statt und zwar genau hier.